Rüdiger Litten, FAZ - Neue Derivateregeln auf dem Weg

21 February 2012

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Dr. Rüdiger Litten, Experte für Kapitalmarktrecht und Partner am Frankfurter Büro von Norton Rose zum Hintergrund der neuen EU-Derivateverordnung (European Market Infrastructure Regulation, EMIR) sowie zum derzeitigen Stand der Richtlinie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 21. Februar 2012:

  • "Der Fall Lehman Brothers bedeutete 2008 einen erheblichen Unsicherheitsfaktor für alle Marktteilnehmer."
  • "Lehman Brothers war als Vertragspartei über seine umfangreichen derivaten Geschäfte mit der gesamten Finanzbranche vernetzt. Aber wegen der damals mangelnden Transparenz konnte kein Marktteilnehmer die Risiken abschätzen, die der Zahlungsausfall von Lehman Brothers für ihn oder andere Martteilnehmer bedeutete."
  • "Genau dieses systemische Risiko will der Gesetzgeber mit der neuen Verordnung in den Griff bekommen; und es soll deutlich mehr Transparenz geschaffen werden."
  • "Es ist leider nicht so leicht, zwischen vermeintlich guten Absicherungsgeschäften und vermeintlich bösen Spekulationen zu unterscheiden. Der Übergang ist fließend, und hier muss noch viel Detailarbeit geleistet werden, um die technischen Standards zu klären."