Schifffahrt auf der Suche nach neuen Finanzierungswegen

16 February 2012

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Die internationale Wirtschaftskanzlei Norton Rose setzt sich in einer aktuellen Umfrage, die bereits zum dritten Mal durchgeführt wird, mit Trends der Transportbranche auseinander. Das Ergebnis spiegelt die Auffassung von insgesamt 1100 Befragten aus dem Transportsektor wieder, unter ihnen insbesondere Finanzierer, Dienstleister, Eigentümer und Betreiber:

  • 42 Prozent der Befragten aus der internationalen Schifffahrt glauben, mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten stellten die größte Bedrohung für ihren Sektor dar.
  • Rund ein Drittel der Befragten (31 Prozent) sieht die Hauptfinanzierungsquelle der kommenden zwei Jahre im Private-Equity-Bereich, wohingegen 18 Prozent auf Exportkreditfinanzierungen setzen.
  • 56 Prozent planen im kommenden Jahr Joint Ventures oder Zusammenschlüsse anderer Art.
  • 55 Prozent geben als Priorität an, Liquidität aufrechtzuerhalten und Kreditmittel sicherzustellen.
  • 49 Prozent der Befragten planen eine Reduzierung der Betriebskosten und weitere 49 Prozent halten die Aufrechterhaltung von Liquidität für eine wichtige Strategie, um ihr Geschäft gegen zukünftige wirtschaftliche Unsicherheiten zu wappnen.

Laut Norton Rose-Umfrage ist die Suche nach alternativen Finanzierungsquellen immer noch eines der Schlüsselthemen der Schifffahrt. Während 43 Prozent der Befragten auch in den kommenden zwei Jahren Banken als Hauptfinanzierungsquelle sehen, baut ein Großteil der Teilnehmer auf andere Kanäle wie beispielsweise Private-Equity und Exportkreditfinanzierung.

42 Prozent der Befragten glauben, die mangelnde Verfügbarkeit finanzieller Mittel stelle die größte Bedrohung für ihr Geschäft dar und 40 Prozent geben an, ihre Hauptsorge gelte den steigenden Fremdkapitalkosten.

Gordon Hall, Leiter der Hamburger Shipping-Praxis von Norton Rose:

„In den letzten drei Jahren ging die Verfügbarkeit von Bankkrediten für den Schifffahrtsbereich spürbar zurück. Das hatte immense Auswirkungen auf viele Unternehmen. Die Branche ist daher verstärkt auf der Suche nach neuen, innovativen Finanzierungsmöglichkeiten und stellt sich darauf ein, die wirtschaftliche Unsicherheit der kommenden zwölf Monate erfolgreich zu überstehen. Die Branche weiß, dass sie sich für neue Finanzierungswege attraktiv machen muss. Dies wollen die Befragten insbesondere durch die Senkung von Betriebskosten oder die Konzentration auf das Kerngeschäft erreichen.

Wir sehen hier verstärkt Möglichkeiten für Investoren, in den Markt einzutreten. Insbesondere der Private-Equity-Bereich zeigt wachsendes Interesse am Schifffahrtssektor und das weitere Zusammenwachsen dieser Branchen wird mit Spannung erwartet. Auch begleiten wir Mandate, in denen Mezzanine Kapital über kapitalmarktrechtliche Strukturen zur Verfügung gestellt wird - bis dato  ein Novum für die deutsche Schifffahrt.“

Der vollständige Ergebnisband mit dem Titel „The Way Ahead“ ist unter folgendem Link abrufbar: Transport Survey - Are you ready?

Shipping zählt bereits seit den Ursprüngen von Norton Rose im Jahre 1794 zu den festen Beratungsfeldern der Kanzlei. Das exzellente Renommee des Praxisbereichs wird regelmäßig durch die Verleihung von Branchen-Awards und anderer Auszeichnungen hervorgehoben.

  • Legal House of the Year - Jane’s Transport Finance Awards 2011
  • Chambers UK 2011: Ranked 1 for “Asset Finance: Shipping”

Kontakt:

Kathrin Zander, PR & Communications Executive Germany
Norton Rose LLP
Tel.: +49(0)89 212148-360 
kathrin.zander@nortonrose