Compliance im Sport-Serie – Episode 1

Global Video December 2025

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Die Prävention von Geldwäsche gewinnt für Sportorganisationen zunehmend an Bedeutung. Internationale Strukturen, hohe Geldflüsse und komplexe Transaktionen machen den Sportsektor besonders anfällig für entsprechende Risiken. Die Annahme inkriminierter Gelder kann zudem erhebliche straf- und bußgeldrechtliche Konsequenzen für Einzelpersonen (z. B. Sportdirektoren oder Vorstände) sowie für die Organisation selbst nach sich ziehen.

Vor diesem Hintergrund ist es für Sportorganisationen wichtig, die Herkunft eingehender Gelder sorgfältig zu prüfen. Dies gilt insbesondere bei Verdachtsmomenten, wie etwa Zahlungen aus risikobehafteten Ländern, komplexen Zahlungsstrukturen oder auffälligem Zeitdruck seitens Geschäftspartnern ohne erkennbaren Grund. Sofern noch nicht vorhanden, sollten von Sportorganisationen deshalb robuste Compliance-Maßnahmen implementiert werden, um Geldwäscherisiken frühzeitig zu erkennen und wirksam zu kontrollieren. Für Profifußballvereine und Spielerberater gewinnt das Thema zusätzlich an Brisanz: Mit dem jüngsten EU-Geldwäschepaket und der Verordnung (EU) 2024/1624 gelten sie ab dem 10. Juli 2029 als geldwäscherechtlich „Verpflichtete“, verbunden mit umfangreichen Sorgfaltspflichten bei bestimmten Transaktionen.

Einen Überblick über die aktuellen geldwäscherechtliche Herausforderungen für Sportorganisationen und -verbände geben Ihnen Dr. Alexander Cappel und Johannes Kitz-Brehm in der ersten Folge der neuen „Compliance im Sport“-Serie.

Für einen vertieften Austausch zu diesem Thema stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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