Norton Rose Fulbright berät Banken bei Emission der ersten SOFR-Anleihe des Landes Nordrhein-Westfalen über 600 Millionen USD

Deutschland Press release - Business Dezember 2021

Die globale Wirtschaftskanzlei Norton Rose Fulbright hat ein Bankenkonsortium bei der erfolgreichen Emission einer Anleihe in Höhe von 600 Millionen USD durch das Land Nordrhein-Westfalen beraten. Die Verzinsung der Anleihe ist an die Secured Overnight Financing Rate (SOFR) gebunden. Das Konsortium bestand aus der Bank of Montreal Europe plc, Nomura Financial Products Europe GmbH, Scotiabank (Ireland) Designated Activity Company und The Toronto-Dominion Bank (Technical Lead).  

Die Anleihe zahlt einen variablen Kupon (SOFR-Durchschnitt plus 1,00 Prozent Marge) und wird am 1. Dezember 2023 fällig. Die Anleihe wurde zum Handel am geregelten Markt der Luxemburger Börse zugelassen. Die Emission dient der Finanzierung des Haushalts des Landes Nordrhein-Westfalen und stieß auf eine hohe Nachfrage von Investoren weltweit.

Dem SOFR liegt der amerikanische Repo-Markt zugrunde, auf dem kurzfristige Liquidität gehandelt und durch US-Staatspapiere abgesichert wird. Im Gegensatz zum LIBOR (London Interbank Offered Rate) mit seinen zugrundeliegenden Schätzungen der Zinssätze, zu denen sich Banken gegenseitig unbesicherte Kredite gewähren würden, basiert der SOFR auf realen Transaktionen.

Christoph Enderstein, Partner im Bereich Debt Capital Markets mit Sitz in Frankfurt, der die Transaktion leitete, kommentierte: "Wir haben bereits im Zusammenhang mit mehreren vom Land Nordrhein-Westfalen im Laufe dieses Jahres begebenen Anleihen beraten und freuen uns, dass wir auch bei der erfolgreichen Emission der ersten SOFR-gebundenen Anleihe des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligt waren."

Zum Frankfurter Team von Norton Rose Fulbright gehörten neben Partner Christoph Enderstein der Bank- und Finanzrechtler Dr. Michael Born sowie die Associates Andre Franchini Giusti und Quynh-Anh Nguyen-Xuan.

Das Frankfurter Debt-Capital-Markets-Team von Norton Rose Fulbright berät sowohl Investmentbanken als auch Emittenten im Zusammenhang mit nationalen und internationalen Kapitalmarkttransaktionen in den Bereichen Debt Capital Markets und Structured Finance, insbesondere zu Anleihen, Commercial Papers, Covered Bonds, strukturierten Anleihen, verbrieften Derivaten, Hybridinstrumenten, Namensschuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen und Emissionsprogrammen sowie den damit verbundenen aufsichtsrechtlichen Fragen.

Die Toronto-Dominion Bank wurde intern von Fran Watson beraten. Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen war das Ministerium der Finanzen für die Emission der Anleihe verantwortlich.

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